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SIA-Normen 2026: Neue Anforderungen an CAD- und BIM-Pläne

28. Okt 20255 Min. LesezeitNormen

Digitale Planabgabe, IFC-Modelle und BIM-Pflicht — was die neuen SIA-Richtlinien für Ihre CAD-Planung bedeuten.

Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) aktualisiert regelmässig seine Normen und Ordnungen. Für 2026 stehen mehrere wichtige Änderungen an, die direkte Auswirkungen auf die tägliche Arbeit von Planungsbüros haben. Hier ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen.

Digitale Planabgabe wird Standard

Die überarbeiteten SIA-Richtlinien legen verstärkt Wert auf digitale Abgabeformate. PDF-Pläne allein reichen nicht mehr aus — zunehmend werden IFC-Modelle und strukturierte Daten verlangt. Büros, die noch hauptsächlich in 2D arbeiten, sollten den Umstieg auf BIM jetzt planen.

Neue Anforderungen an die Dokumentation

Die Dokumentationspflichten werden erweitert. Planungsentscheidungen müssen nachvollziehbar festgehalten werden, Änderungsverläufe dokumentiert und Schnittstellen zu Fachplanern klar definiert sein. Dies erfordert strukturiertere Prozesse und oft auch neue Software-Tools.

Nachhaltigkeit in den Normen

Nachhaltigkeit wird stärker in den SIA-Normen verankert. Lebenszyklusanalysen, Materialnachweise und Energiekonzepte werden zu festen Bestandteilen der Planabgabe. BIM-Modelle mit hinterlegten Materialdaten erleichtern diese Nachweise erheblich.

Was bedeutet das für Ihr Büro?

Die neuen Anforderungen erhöhen den Aufwand in der Planung. Outsourcing kann hier gezielt entlasten: Wir übernehmen die normkonforme Umsetzung in ArchiCAD nach SIA 400 und SIA 102, während Sie sich auf Entwurf und Kundenbeziehungen konzentrieren.

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